28.01.2018
Nominierung für die dritte Amtszeit im Landtag

Ich bedanke mich herzlich und freue mich sehr über den 100 prozentigen Zuspruch bei meiner gestrigen Nominierung für die Landtagswahl. Mein persönliches Ziel ist, dass die Region wieder stark im Bayerischen Landtag vertreten ist, deswegen kandidiere ich und möchte meine zehnjährige Erfahrung nutzen.

Unsere erst kürzlich vergangene Winterklausur in Neuburg hatte den Fokus auf das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesetzt, das mir persönlich sehr wichtig ist. Als frauenpolitische Sprecherin habe ich damit viel zu tun und es entspricht auch meinem persönlichen Lebenshintergrund.

Ich habe vier Kinder, ich war berufstätig und habe sowohl auf meinem Weg als Schulleiterin als auch als Abgeordnete erlebt, wie schwer sich solche Ziele als Frau erreichen lassen. Ich habe am eigenen Leib erfahren, wie schwer es ist, Familie und Beruf zu vereinbaren. Seit meiner Jugend erlebe ich die Problematik des manchmal sehr einseitigen Rollenverständnisses der Frau. Das ist ein Herzensanliegen für mich. Ich habe auch immer versucht, meinen Schülerinnen ein Frauenbild zu vermitteln, bei dem man Frau sein darf, inklusive Mutterrolle, und ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft.

Auch speziell in der Politik haben es Frauen immer noch sehr schwer. Auf Landesebene findet man weniger als 30% weibliche Abgeordnete und auf kommunaler Ebene sinkt die Zahl der weiblichen Mandatsträger sogar auf unter 20%. Deshalb ist es an der Zeit starken jungen Frauen ein Vorbild zu sein und sie auf ihrem Weg nach bestem Wissen und Gewissen zu unterstützen.