12.02.2017
Wahl des Bundespräsidenten

Erstmals haben die FREIEN WÄHLER mit Alexander Hold einen eigenen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten ins Rennen geschickt. Auf den Juristen und Kommunalpolitiker entfielen insgesamt 25 Stimmen - und damit auch 14 aus anderen politischen Lagern. Ein voller Erfolg für die FREIEN WÄHLER!

Der Kandidat der Freien Wähler, Jurist und TV-Richter Alexander Hold hätte "eine gute Figur gemacht", ist Eva Gottstein überzeugt. Ihre Partei habe mit ihrem Kandidaten ein Zeichen gegen das politische Establishment setzen wollen, sagt die Landtagsabgeordnete. Es verstärke die Politikverdrossenheit, "wenn das Amt im Hinterzimmer ausgekartelt wird", daher fordere man eine Direktwahl. Wie gut dies bei den Bürgern ankommen würde, "hat die Demonstration und Unterschriftenaktion gezeigt, die die Freien Wähler am Samstag auf dem Alexanderplatz organisiert haben."

Das Beispiel der Bundespräsidentenwahl in Österreich habe gezeigt, dass jeder Präsident von der Parteipolitik abhänge, meint Eva Gottstein. Sie glaubt daher nicht, dass eine Direktwahl das Amt politisieren würde. Die CDU/CSU habe keinen Kandidaten gefunden und sich "nach Sigmar Gabriels Vorpreschen" auf Steinmeier als Kandidaten geeinigt. "Wenn das nicht politisch ist, dann weiß ich auch nicht