26.06.2018
Deutscher Evangelischer Frauenbund OV. Eichstätt

Meiner Einladung ins Maximilianeum folgten am Dienstag die Frauen und Männer des Deutschen Evangelischen Frauenbundes OV. Eichstätt und bekamen Einiges geboten: Eine unterhaltsame Einführung in das Geschehen am Bayerischen Landtag durch einen Film des BR, die einstündige Teilnahme an der 135. Plenarsitzung auf der Besuchertribüne, eine Gesprächsrunde, in der ich meinen Besuchern Rede und Antwort stand und ein abschließendes Essen in der Landtagsgaststätte; standesgemäß mit Schweinebraten und Kartoffelknödel.

Gerne hätten die Besucher den Debatten im Plenarsaal noch länger gelauscht, denn gleich zu Beginn der „Aktuellen Stunde“ ging es heiß her. Die zahlreichen Zwischenrufe irritierten die Besuchergruppe ein wenig, da die Sitzungsabläufe im Bayerischen Landtag ansonsten strengen Regeln unterliegen. In der Gesprächsrunde konnte ich meinen Besuchern aber versichern, dass dieses Verhalten ausdrücklich gewollt ist.

Denn gerade die strenge Gesprächseinteilung, in der die CSU einen Redeanteil von 34 Minuten bekommt, die FREIE WÄHLER Fraktion aber zum Beispiel nur fünf, ist auf das Mittel der Zwischenrufe angewiesen, damit die Opposition beispielsweise ihren Unmut ausdrücken kann und so auch im Protokoll erwähnt wird.

Auch die Abstimmungsmethoden bei Gesetzesentwürfen ließen sich die Besucher gerne erklären und hörten, wie auf’s Stichwort eine Durchsage, die alle Abgeordneten zu einer namentlichen Abstimmung in den Plenarsaal rief.

Zufriedene Gesichter beim abschließenden Abendessen verrieten es mir: „Wir kommen gerne wieder!“