04.02.2020
Fachgespräch zum digital gestützten Unterricht

Die KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ und die „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ haben das Thema der digitalen Lernstrategien prominent adressiert. In einem Fachgespräch diskutierte ich diese Woche mit Apple: Mit seiner nationalen und internationalen Erfahrung auf dem Gebiet des digital gestützten Schulunterrichts möchte Apple gemeinsam mit den politischen Entscheidungsträgern Konzepte und Gelingensbedingungen besprechen, mit denen die Umsetzung des DigitalPakts und entsprechender Konzepte des Landes Bayern erfolgreich realisiert werden könnte. Wir sprachen dabei über die Herausforderungen: von der Anschaffung von digitalen Endgeräten bis hin zu weiteren Planungen zur Infrastruktur, wie etwa Beratungsleistungen, Betreuung und Support, aber auch Schulungen im Umgang mit den Geräten und mit Software-Produkten für Lehrkräfte. Diese Aufgaben können und sollten nicht von Lehrkräften übernommen werden, sondern erfordern einen „digitalen Hausmeister“. Außerdem kam zur Sprache, dass es unterschiedliche Arten des digitalen Unterrichtens gibt, sogenannte „Reifegrade“: Lehrkräfte haben zwar beim Ersatz bisheriger Arbeitsmittel durch Technik und der funktionalen Erweiterung gute Kompetenzen. Für eine echte Umgestaltung des Lernprozesses und die Gestaltung neuartiger Lernprozesse brauchen sie aber Unterstützung in Form von Lehrerfortbildungen.