16.05.2018
Familienland Bayern

Hebammen war das Reizwort, noch bevor die Veranstaltung Familienland Bayern im Gaswerk Schwabach begonnen hatte. Meine Landtagskollegin Gabi Schmidt und ich hatten hierzu am Mittwochnachmittag Interessentinnen und Interessenten eingeladen. Da wir beide selbst Mütter sind, beschäftigt uns dieses Thema sehr. Auch die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger in allen Lebenslagen fordern wir FREIEN WÄHLER, aber diese muss finanzierbar sein und das auch noch nachhaltig. Projekte anschieben und dann ehrenamtlichen Kümmerern zu überlassen ist keine Lösung; deshalb ist Regelförderung angesagt. Themen wie Kostenfreiheit der Kinderbetreuung, Ausbau der Kindertageseinrichtungen, Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung und das Baukindergeld führten zu einem regen Gedankenaustausch mit unseren Gästen. Die Aussage: der Freistaat darf die Verantwortung hier nicht länger nur auf die Kommunen abwälzen. Die Forderung freute die anwesenden Stadträte Helga Kehrbach und Erwin Eberlein besonders. 

Und die Senioren? Angesprochen auf die Berücksichtigung der Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder, antwortete Gabi Schmidt „Lesen sie dazu auch das Kleingedruckte, diese Mogelpackung gilt nur für Mütter mit drei und mehr Kindern.“ Die gesicherte Finanzierung der Landesseniorenvertretung Bayern, der Johanna Ittner angehört, ist eine weitere Forderung unserer Fraktion, da sie für die verantwortungsvolle, ehrenamtliche Arbeit im gesamten Seniorenbereich unerlässlich ist. Johanna Ittner, das Urgestein der FREIEN WÄHLER in Schwabach, bedankte sich bei uns für Kaffee und Kuchen und den Besuch aus dem Landtag.