05.02.2020
Frauenpolitische Gespräche mit dem KDFB

Der KDFB als größter Frauenverband in Bayern führt mit dem Landesvorstand und seiner Vorsitzenden Emilia Müller zur Zeit Gespräche mit den frauenpolitischen Sprecherinnen aller Landtagsfraktionen. Beim Gespräch zwischen KDFB und FREIE WÄHLER ging es nicht nur die Teilhabe von Frauen in der Kirche, sondern wurde auch betont: Der KDFB ist generell gesellschaftspolitisch engagiert, arbeitet überparteilich und vertritt die Interessen von Frauen in Beruf, Familie, Kirche und Politik, damit die Gleichberechtigung und Gleichstellung von Mann und Frau auch zukünftig weiter voranschreitet. Als stellvertretende Landesvorsitzende des KDFB und frauenpolitische Sprecherin der FW-Landtagsfraktion konnte ich dabei eine Doppelrolle ausfüllen. Wir diskutierten über die Gleichstellung von Mann und Frau, die Lohngerechtigkeit (der Equal Pay Day ist nicht mehr weit!) und die Parität in den Parlamenten. Zum Start der Synodalversammlung wurde der synodale Weg vom KDFB als große Chance bewertet, um ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern zu erreichen. Zudem wurden die Missbrauchsfälle in der Kirche, Gewaltprävention und der Pflegenotstand angesprochen. Konkret ging es auch um ein gerechtes Miteinander der Geschlechter in der Kirche, etwa durch die Aktion „Maria schweige nicht!“ Am Ende des Gesprächs durfte jeder Abgeordneter auf einem KDFB-Plakat eine frauenpolitische Forderung notieren, die im Rahmen einer Bilderserie nach der Kommunalwahl auf die Homepage des KDFB hochgeladen wird. (Foto: FW-Landtagsfraktion)