22.03.2019
Tag der Kriminalitätsopfer

Seit 1991 macht der WEISSE RING mit dem Tag der Kriminalitätsopfer auf Menschen aufmerksam, die durch Kriminalität und Gewalt geschädigt wurden. Trotz der Tatsache, dass die ehrenamtliche Opferhilfe im Gegensatz zu anderen Bereichen wie etwa dem Sport auf weitaus weniger Unterstützer zählen kann, wird hier Herausragendes geleistet. So haben bundesweit 3.000 ehrenamtliche Kräfte bereits hunderttausenden Opfern von Straftaten geholfen. Zum Tag der Kriminalitätsopfer durfte ich als Ehrenamtsbeauftrage auf Einladung der Außenstelle Forchheim des WEISSEN RINGS einen Vortrag mit dem Titel „Ehrenamt – die Stütze der Gesellschaft“ halten. In diesem betonte ich die Wichtigkeit der Arbeit des WEISSEN RINGS und dankte Frau Monika Vieth, der Leiterin der Außenstelle für deren jahrzehntelangen Einsatz. Es ist an der Zeit, dass die Arbeit der Opferhilfe stärker bei den Menschen draußen ankommt. Das Schattendasein muss letztlich beendet und der Wert dieser besonderen Form des Ehrenamts herausgestellt werden. Denn trotz der Tatsache, dass die Gesamtzahl an Straftaten zurückgeht, verzeichnet etwa der Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung einen besorgniserregenden Zuwachs. Daher ist und bleibt die Arbeit des WEISSEN RINGS auch weiterhin sehr wichtig.