04.12.2019
Landarztquote beschlossen

5,8 Prozent aller Medizin-Studienplätze werden künftig an Bewerber gehen, die sich verpflichten, später als Hausarzt in einer Region, die ärztlich unterversorgt ist, tätig zu werden. So sieht es das diese Woche im Plenum verabschiedete Landarztgesetz vor. Das ist eine gute Nachricht für den ländlichen Raum: Damit wirken wir dem Ärztemangel auf dem Lande aktiv entgegen und sichern so die Gesundheitsversorgung langfristig und flächendeckend! Weil dies aber nicht ausreichen wird, ist die Landarztquote nur ein Baustein in einem ganzen Bündel von Maßnahmen. Dazu gehören auch ein Gründerbonus für niederlassungswillige Hebammen, eine stärkere Berücksichtigung beruflicher Vorkenntnisse bei der Zulassung zum Medizinstudium und die Schaffung zusätzlicher Medizinstudienplätze.