09.04.2019
Treffen mit dem Verband der Beratungslehrer in Bayern e. V.

Bei meinen Aufgaben als Abgeordnete freue ich mich immer besonders, wenn ich auf Erfahrungen aus meinem früheren Berufsleben als Lehrerin, Schulberaterin und Realschuldirektorin zurückgreifen kann. Und noch schöner ist es, wenn ich dadurch mein Gegenüber gezielt unterstützen kann. Bei meinem Treffen mit Maria Sax und Claudia Höhendinger aus dem Vorstand des Verbandes der Beratungslehrer in Bayern e. V. erhielt ich dafür dieses schöne Kompliment: „Wir freuen uns sehr, dass Frau Gottstein unser Anliegen mit so viel Verständnis aufgreift. Nicht in allen Gesprächen werden unsere Anregungen so ernsthaft und interessiert aufgenommen. Es tut der neuen Konstellation gut, dass Bewegung reinkommt.“ Zuvor sprachen wir mit meiner Kollegin und bildungspolitischen Sprecherin der Fraktion, Gabi Schmidt, über die Stellung der Beratungslehrkräfte an den unterschiedlichen Schulformen, das Schule-öffnet-sich Programm und dessen Erweiterung auf Beratungslehrkräfte. Wir nahmen daraus auch einige Anfragen an das Ministerium mit, wie beispielsweise die Möglichkeiten zur Koordinierung von Bedarfen. Die Beratungslehrer sollten hier als erste Anlaufstelle dienen und je nach Fall Schülerinnen und Schüler an die jeweilige Stelle verweisen. Ähnlich wie wir auch im Krankheitsfall vorgehen: Wenn man etwas hat, geht man zuerst zum Hausarzt, der die erste Hilfe bietet. Erst auf Grundlage der Diagnose kann weiter an einen spezifischen Facharzt verwiesen werden