21.04.2021
Förderung aus dem Kulturfonds Bayern 2021 für mehr als 100 Projekte

PRESSEMITTEILUNG

Landtagsabgeordnete Eva Gottstein: „Der Kulturfonds trägt dazu bei, dass kulturelle Vielfalt für die Zukunft bewahrt wird.“

Der Freistaat sendet auch im Jahr 2021 ein kraftvolles Signal in Richtung Kunst und Kultur: Wegen der Corona-Pandemie sei es gerade jetzt von besonderer Bedeutung, die durch Einnahmeverluste schwer getroffenen bayerischen Kulturschaffenden finanziell zu unterstützen, so Eva Gottstein, Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER aus Eichstätt. „Wir wollen der gesamten Kulturszene stabilisierend zur Seite stehen. Daher werden dieses Jahr rund 6,8 Millionen Euro ausgeschüttet, um eine Vielzahl kultureller Projekte zu fördern“, betont Gottstein.

Viele Antragsstellerinnen und Antragssteller, die zum Teil bereits in Vorleistung gegangen seien, benötigen schnellstmöglich Planungssicherheit für ihre jeweiligen Projekte. „Falls wegen Corona Projektverschiebungen erforderlich werden oder gar Ausfälle drohen, werden wir dies im Rahmen des Haushaltsvollzugs flexibel berücksichtigen – wie im vergangenen Jahr“, so Gottstein weiter.

„Um allen Bürgerinnen und Bürgern direkt vor Ort den Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen, freue ich mich sehr, dass im Bereich der Musikpflege zwei Projekte aus unserer Region mit insgesamt 22.200 Euro gefördert werden: Die Internationale Simon-Mayr-Gesellschaft erhält 14.000 Euro für die Simon-Mayr-Festwoche, die Musikalische Akademie Ingolstadt darf sich in diesem Jahr auf 8.200 Euro für die Inszenierung eines Oratoriums von Antonio Saccinci freuen.“

Der Kulturfonds Bayern leistet damit erneut einen Beitrag für den Erhalt einer vielfältigen und flächendeckenden Kulturlandschaft im Freistaat. „Gerade Kulturschaffende sorgen in dieser schwierigen Zeit dafür, dass Menschen Ängste und Stress besser bewältigen“, erläutert die Abgeordnete. Oft seien Projekte aus Kunst und Kultur auch von Ehrenamtlichen mitgetragen, betont Gottstein, die als Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für das Ehrenamt dieses Engagement besonders schätzt und sich ausdrücklich für diesen Einsatz im Interesse der Kultur und damit auch der Mitbürgerinnen und Mitbürger bedankt.