11.06.2021
Landtagsabgeordnete Eva Gottstein im Gespräch mit Dollnsteins Bürgermeister Wolfgang Rosskopf

PRESSEMITTEILUNG

Corona ändert alles

„Corona ändert alles, auch das Bürgermeisterleben.“ Mit dieser Feststellung traf die Eichstätter Landtagsabgeordnete Eva Gottstein in ihrem Gespräch mit Dollnsteins Bürgermeister Wolfgang Rosskopf genau ins Schwarze. „Der Umgang mit der Pandemie ist für uns organisatorisch oft sehr schwierig und umfangreich, zum Beispiel was die Durchführung von Gemeinderatssitzungen betrifft“, bestätigte Rosskopf, der zugleich lobende Worte für die Zusammenarbeit innerhalb der Marktgemeinde anfügte: „Die Leiterin unserer Grundschule war sehr rührig und engagiert. Sie hat viel bewegt, sodass alle Klassen möglichst viel Unterricht haben konnten.“ Das nahm Gottstein, selbst langjährige Lehrerin und Schulleiterin, wohlwollend zur Kenntnis und ergänzte, erleichtert über die jüngste Ankündigung von Kultusminister Michael Piazolo zur Lockerung der Maskenpflicht an den Schulen zu sein. „Wir können nicht von der Jugend einfordern, sich dauerhaft so stark einzuschränken. Deshalb muss die Maskenpflicht in den Schulen angesichts derzeit niedriger Inzidenzwerte auf den Prüfstand.“ Mit Blick auf den Herbst rechnet die Abgeordnete trotz Impfungen mit wieder steigenden Infektionszahlen. Man brauche daher einen Plan, um die Schulen nicht wieder komplett schließen zu müssen. Die Ehrenamtsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung und ehrenamtspolitische Sprecherin der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion erkundigte sich bei Rosskopf nach dem Ehrenamt in Dollnstein. Der Bürgermeister erwartete, dass nun gerade in den Sommermonaten viele Vereinsversammlungen abgehalten würden, die in den vergangenen knapp eineinhalb Jahren nicht stattfinden konnten. Grundsätzlich werde es immer schwieriger, Nachfolger für Vereinsvorstandschaften zu finden. Dies konnte Gottstein bestätigen, der Wandel weg von jahrelangem hin zu kurzem, projektmäßigem Engagement sei landesweit erkennbar. „Ich denke, dass man im Ehrenamt – gerade in aufwändigeren Positionen – langfristig um finanzielle Entschädigungen nicht mehr herumkommt.“ Auch über die Ideen zur Errichtung eines Mountainbikeparcours am Dollnsteiner Skihang sprachen die beiden Politiker. „Einerseits wäre dies sicherlich eine Bereicherung, andererseits gibt es auch berechtigte Bedenken bei den Anliegern“, schilderte Rosskopf. Eine Anliegerversammlung sei daher geplant. „Wenn man gezielt Bereiche für die Mountainbiker ausweist, kann man dadurch andere, sensible Gebiete schützen“, erklärte Gottstein mit Blick auf immer häufiger werdende Konflikte zwischen Wanderern und Bikern. Schließlich wurden bei der Abgeordneten Kindheitserinnerungen wach, als Rosskopf die Wiedereröffnung des Freibads Breitenfurt für kommende Woche ankündigte. „Ich habe als Schülerin an der Eröffnung des Schwimmbads in der Schwimmmannschaft teilgenommen. Wir FREIE WÄHLER setzen uns für den Erhalt der kommunalen Bäder ein, denn Kinder brauchen diese vor Ort, um Schwimmen zu lernen.“ Mit Blick auf eine in absehbarer Zeit notwendige Sanierung des Bades hofft Rosskopf auf das Sonderförderprogramm des Freistaates. „Es geht um den Erhalt unseres Freibades. Denn es ist ein Gewinn für alle Generationen.“