16.03.2021
Ausweitung der Testpflicht an Schulen

Die geplante Ausweitung der Testpflicht an Schulen in Hotspots begrüße ich sehr. Damit kann der Präsenzunterricht gerade für Übertritts- und Abschlussklassen auch bei steigenden Inzidenzwerten sichergestellt werden. Wichtig ist jedoch, dass das Gesundheitsministerium ausreichend Testkapazitäten zur Verfügung stellt, um das Konzept von Kultusminister Piazolo auch effektiv umsetzen zu können. Gerade Gurgeltests für Jüngere sehen wir FREIE WÄHLER als eine Maßnahme, Übertritte mit Präsenzunterricht abzusichern, ohne den Infektionsschutz zu vernachlässigen.

Die Versorgung der bayerischen Schulen und Kindertageseinrichtungen mit Selbsttests ist in vollem Gange, wie der Ministerrat in seiner gestrigen Sitzung mitteilte: Die ersten bayerischen Schulen und Kitas haben bereits seit der ersten Märzwoche Selbsttests erhalten, die vom bayerischen Gesundheitsministerium zentral beschafft werden. Zunächst wurden rund zwei Millionen Selbsttests ausgeliefert, die weiteren Belieferungen erfolgen derzeit mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks. Ab dieser Woche erweitert die Bayerische Staatsregierung das Testkonzept an Schulen und Kitas nochmals. Neben den bereits laufenden Reihentestungen und den Selbsttests für Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren können jetzt auch jüngere Schülerinnen und Schüler unter Anleitung die neu zugelassenen Selbsttests zur Anwendung im vorderen Nasenbereich nutzen. Dieses Angebot können ab sofort alle Schulen in Anspruch nehmen. Spätestens nach den Osterferien soll die Durchführung der Selbsttestungen von Schülerinnen und Schüler jeden Alters nur noch an der Schule erfolgen. Bei Minderjährigen muss eine entsprechende Erklärung der Erziehungsberechtigten vorliegen. Bei Bedarf beraten Hilfsorganisationen die Schulen bei der Durchführung der Tests. Auch für die Kindertagesbetreuung sind die regelmäßigen, freiwilligen Selbsttests der Beschäftigten ein unverzichtbarer Pfeiler zum Schutz des Personals, der Kinder und deren Familien.