16.04.2021
Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie

Kinder und Jugendliche erfahren viele Einschränkungen durch die Corona-Pandemie: Distanzunterricht, Maske tragen, Selbsttests an den Schulen, Verzicht auf Sport oder Treffen mit Freunden und vieles mehr. Nach der ersten Kinder- und Jugendkonferenz in der Bayerischen Staatskanzlei haben Kultusminister Michael Piazolo und Sozialministerin Carolina Trautner ihre Unterstützungskonzepte vorgestellt, mit denen die Folgen der Corona-Pandemie gerade für die jüngere Generation abgefedert werden sollen.

Umfangreiche Unterstützungsmaßnahmen (Gesamtvolumen 40 Millionen Euro) hat das Kultusministerium zur Unterstützung aller bayerischen Schülerinnen und Schüler vorgesehen, um Corona-bedingte Wissenslücken zu schließen:

  • schulartspezifische Instrumente zur individuellen Förderung (z.B. Förderunterricht, Ergänzungsunterricht, Intensivierungsstunden)
  • Brückenkurse mit deutlich erweitertem Angebot
  • Tutorenprogramm zum Aufholen von Stoff
  • Sommerferienprogramm wie im vergangenen Jahr

Mit sieben Leitlinien will das bayerische Sozialministerium Kindern und Jugendlichen außerhalb der Schule helfen. Dafür stehen in den Jahren 2021 und 2022 zusammen 15 Millionen Euro zur Verfügung.

  • Kinderbetreuung in der Pandemie verlässlich gewährleisten, Eltern bei der Kinderbetreuung entlasten
  • Übergang von Schule in Berufsausbildung sicherstellen
  • Jugendarbeit und Partizipation stärken
  • Perspektiven für den Sport schaffen
  • Sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche gezielt unterstützen durch Ausbau der Jugendsozialarbeit an Schulen
  • Familien gezielt unter die Arme greifen, Stärkung der Erziehungsberatungsstellen
  • Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen stärken

Weitere Informationen dazu finden Sie in diesem pdf.