13.01.2021
Gelungener Start in den Distanzunterricht und Sicherung der Bildungsqualität

PRESSEMITTEILUNG

(Eichstätt/München) „Der Start in den Distanzunterricht nach den Weihnachtsferien ist in den allermeisten Fällen gut verlaufen.“ Dieses Fazit zieht die Eichstätter Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bayerischen Landtag, Eva Gottstein (FREIE WÄHLER). Natürlich gebe es auch hier einzelne Ausnahmen, aber das könne, dürfe und werde bei mehr als 1,65 Millionen bayerischen Schülerinnen und Schülern immer wieder vorkommen.  „Mich erreichten in den vergangenen Wochen etliche Beispiele, dass Distanzunterricht gut funktionieren kann.“ Wichtig dafür: Ein sich stetig weiterentwickelndes Zusammenspiel von Schulleitung, Lehrkräften, Schüler- und Elternschaft sowie zentraler Direktive.   

Den FREIEN WÄHLERN im Bayerischen Landtag ist bewusst, wie hart und schmerzlich die Entscheidung für drei Wochen Distanzunterricht die Familien, Schülerinnen und Schüler und deren Eltern trifft. „Schule ist mehr als reine Wissensvermittlung“, so Gottstein, „sie ist der Lebensraum neben der Familie, in dem unsere Kinder Werte erfahren, Kompetenzen erwerben und soziale Kontakte pflegen“. Deshalb muss auch ein guter Distanzunterricht mehr sein als rein digitale Wissensvermittlung: „Wir haben dafür die finanziellen Voraussetzungen sowie einen klaren rechtlichen Rahmen mit Anwesenheitspflicht, Einhaltung von Stundentafeln und -plan geschaffen. Für die pädagogische Umsetzung steht den Schulen und Lehrkräften ein breit gefächertes digitales Instrumentarium zur Verfügung, wobei das Hauptaugenmerk auf der persönlichen Kommunikation zwischen Lehrkräften und Schülern liegt. Für die Kreativität und das Engagement aller Beteiligten danke ich ganz herzlich!“  

Wie können nun aber Bildungsqualität und Chancengerechtigkeit auch in Zeiten einer Pandemie sichergestellt werden? Darüber hat sich das Kultusministerium intensiv Gedanken gemacht und unter anderem folgende Maßnahmen beschlossen, wie die Abgeordnete mitteilt:

  • Abschlussprüfungen an allen Schularten verschoben (neue Termine in Abstimmung mit der Schulfamilie)
  • Zwischenzeugnis am 5. März statt am 12. Februar
  • Nur 14 statt 18 Proben in der Jahrgangsstufe 4 der Grundschule, Termin Übertrittszeugnis verschoben
  • Gymnasium und Realschule: Zahl der verbindlich vorgegebenen Schulaufgaben in den Klassen 5 - 10 kann reduziert werden.
  • Verbindliche Hinweise zum Umgang mit dem Lehrplan à Planungssicherheit und zeitliche Entlastung von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften
  • „Brückenangebote“ wie im ersten Halbjahr zur Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit Lernrückständen